Sommerreifen und Winterreifen sind vorhanden, doch montiert sind sie nicht. Wer nicht selber zum Wagenheber greifen möchte, sollte die Reifenmontage beim Profi nutzen. Denn hier sorgen zusätzliche Schritte wie das Wuchten für mehr Sicherheit und Fahrkomfort.
Reifen Simon, Ihr Reifen- und Werkstattexperte in Trier, erklärt, worauf es beim Montieren und Wuchten ankommt.
Reifenmontage Schritt für Schritt erklärt
Die Reifenmontage besteht aus mehreren Phasen: dem Ausbau des alten Rades, der Montage des neuen Reifens auf die Felge und schließlich dem Einbau am Fahrzeug. Eine sachgerechte Montage ist essentiell für einen einwandfreien Rundlauf des Reifens.
Vorbereitung und Ausbau des Rades
Zunächst wird das Fahrzeug mit bereits gelockerten Radmuttern auf einer hydraulischen Hebebühne angehoben. Der Monteur löst die Radmuttern und entfernt das Rad. Der alte Reifen wird im Anschluss inspiziert. Faktoren wie Verschleiß oder ungleichmäßige Abnutzung können unter anderem auf Probleme mit der Achsgeometrie hinweisen.
Reifen von der Felge entfernen und neu aufziehen
Der Monteur löst zunächst den Ventileinsatz, um den Reifendruck zu lösen. Im Anschluss wird der alte Reifen mittels Montagehebel oder Reifenmontiermaschine von der Felge entfernt.
Anschließend werden die Wülste des neuen Reifens und die Felge mit einem geeigneten Montagegleitmittel bestrichen (Quelle: Continental). Im Anschluss wird der neue Reifen auf die Felge gezogen.
Aufpumpen und Druckeinstellung
Der Reifen wird auf einer Montagemaschine befestigt. Der Monteur hält während des Aufpumpens einen angemessenen Abstand und verwendet einen ausreichend langen, gesicherten Verlängerungsschlauch mit integriertem Manometer. Der Montagedruck darf nicht mehr als 150 % des vom Hersteller empfohlenen Maximaldrucks oder mehr als 4,0 bar betragen (Quelle: Continental). Danach wird der Druck auf den vom Fahrzeughersteller angegebenen Betriebsdruck eingestellt.
Montage – der letzte Schritt
Erst nach dem Wuchten wird das Rad am Fahrzeug montiert (Informationen dazu erhalten Sie im nächsten Abschnitt). Das Fahrzeug wird anschließend herabgelassen und die Radmuttern mit den vorgesehenen Anzugswerten nachgezogen. Im Anschluss ist Ihr Fahrzeug bereit und fahrbereit.
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Wuchten – der Vorteil der Reifenmontage beim Profi
Nach der Montage auf die Felge und dem Aufpumpen folgte der kritische Schritt: das Wuchten. Bei der Heim-Montage fast immer ausgelassen, ist das Auswuchten ein fester Bestandteil bei der professionellen Reifenmontage. Doch wieso überhaupt?
Unwuchten und ihre Folgen
Eine Unwucht entsteht, wenn die Masse eines rotierenden Körpers nicht symmetrisch zur Rotationsachse verteilt ist (Quelle: Bundesverband Reifenhandel und Vulkaniseur-Handwerk e. V.). Unwuchten führen zu Vibrationen im Lenkrad, ungleichmäßiger Reifenabnutzung, beeinträchtigter Fahrsicherheit und Schäden am Fahrwerk durch Belastung der Aufhängung. Auch ein erhöhter Kraftstoffverbrauch wird Unwuchten zugeschrieben.
Wie professionelles Wuchten funktioniert
Das Komplettrad wird auf eine Wuchtmaschine gespannt, welche beim Drehen Gewichtsunterschiede misst und anzeigt. Basierend auf diesen Messergebnissen werden Ausgleichsgewichte an den entsprechenden Stellen angebracht. Kontrollmessungen stellen sicher, dass das Rad nach dem Auswuchten perfekt rund läuft und für ein optimales Fahrverhalten sorgt.
Professionell montiert und gewuchtet
Montage und Wuchten sind Arbeiten, die Erfahrung, qualifiziertes Personal und entsprechende Ausrüstung erfordern, aber nötig sind, um die maximale Fahrsicherheit zu gewährleisten. Sparen Sie also nicht am falschen Ende.
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